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12.07.2024
"Rund um die TSG" war das Motto der 3. Reiterrallye

Wenn an einem Sonntag um 4:30 Uhr der Wecker klingelt und die Augenlieder wie ein geölter Blitz aufschlagen und man senkrecht im Bett sitzt, dann ist es soweit! Der Tag der Reiterrallye beginnt.(Die ersten Teams machen sich bereit)

Zum dritten Mal war es am 07.07.2024 so weit. Nach unzähligen Stunden der Vorbereitung fiebert man auf diesen Tag hin. Die Gedanken drehen sich um nichts anderes als: „Haben wir wirklich nichts vergessen?“, „Ob es so gut wird wie im Vorjahr?“, „Bitte lass das Wetter mitspielen“ und „Hoffentlich kommen genug Zuschauer!“. Und das sind nur wenige Gedanken die einem im Kopf rumschwirren.

Um Punkt 6 Uhr kommt das OrgaTeam mit verschlafenen Augen an den Reitplätzen angefahren. Jeder weiß direkt was zu tun ist, alles greift automatisch ineinander und ca. 1,5 Stunden später steht alles an Ort und Stelle und wir sind bereit. Die Minuten, bis die ersten Teams eintreffen fühlen sich wie eine Ewigkeit an. Und dann kommt der Moment, der Moment, auf den wir hingearbeitet haben, der Moment, wenn man den ersten Pferdehänger (Trailparcours auf dem Reitplatz)am Platz ankommen sieht, dieser eine Moment, der einem sagt „Jetzt geht´s los“.

Unsere Rallye stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der kompletten TSG.

Die Teams mussten unterwegs auf einer ca. 15km langen Strecke insgesamt 5 Stationen erreichen und Aufgaben bewältigen. Nach der Strecke war noch lange nicht Schluss, denn der aufgebaute Parcours auf dem Reitplatz musste auch noch bewältigt werden.

Ca. 2km nach Streckenbeginn, wurde ersichtlich, dass alle Stationen mit all unseren Sportarten der einzelnen Abteilungen zu bewältigen war. An Station 1 mussten die Teams Ballgefühl beweisen und reitend einen Tischtennisball auf einem Schläger balancieren und dabei noch drei Hindernisse überqueren. Nachdem man das Plateau des Westerbergs erreicht hatte und man die herrliche Aussicht in unserem schönen Rheinhessen genießen konnte, ging es bergab Richtung Nieder-Hilbersheim. 

(Team "Dieter & das Wildpferd" versucht sich am Bogenschießen)Schöner und passender hätte der nächste Standort für Station 2 einfach nicht sein können. Auf einer kleinen Lichtung war ein Baum mit einer Zielscheibe zu sehen. Was hier wohl die Aufgabe war? Ausgestattet mit Pfeil und Bogen mussten wir hoffen, dass alle genügend Zielwasser getrunken hatten. Bogenschließen vom Pferd aus macht man eben nicht alle Tage. Da Sicherheit bei uns natürlich vorgeht, haten die Pfeile einen Saugnapf. Die nächste Station war unbesetzt und die Teams sollten die TSG noch besser und intensiver kennenlernen. In einer Schatztruhe waren Umschläge versteckt, die einen Fragebogen mit je 10 Fragen rund um die TSG beinhalteten. Wann wurde die TSG gegründet, wann findet Beckenbodengymnastik der Turner statt, zu welchen Weihnachtsliedern haben wir unsere Vorführung beim Adventskalender gezeigt, wie heißt der Trainer der Tennisspieler und so weiter und so fort…Nach intensiver Recherche ging es wieder sportlich zu. Jeder Treffer zählt war das Motto, denn an Station 4 musste der Fußball im Tor landen.

(Beim Turnen war Konzentration gefragt)

Kurz vor der Rückkehr an die Reitplätze hieß es nochmal „höchste Konzentration bitte“. Bei der fünften und letzten Station auf der Strecke musste geturnt werden. In einer vorgegebenen zeit von 1 Minute, mussten die Pferde im Bestfall mit allen vier Hufen gleichzeitig auf einem Podest stehen. Hier war Geschicklichkeit, Ruhe und Vertrauen gefragt.

Zurück am Platz war noch lange nicht Schluss, schließlich fehlten ja auch noch ein paar unserer 8 Abteilungen. Also mussten die Teams auf dem Reitplatz nochmal einen Parcours durchlaufen. Unter den gespannten Blicken der Zuschauer musste hier das Können bei den Sportarten Volleyball, Tennis, Kegeln und natürlich Reiten unter Beweis gestellt werden. Und ja, all unsere TSG Sportarten konnten vom Pferd aus bewältigt werden. Natürlich in einer abgewandelten Variante aber die Grundzüge waren überall gegeben.

(Für Verpflegung war gesorgt)Nachdem alle Teams ihre Aufgaben gelöst hatten, hieß es erstmal ausruhen. Viele haben sich ein schattiges Plätzchen gesucht und erstmal entspannt. Und genau das ist jedes Jahr unser Ziel „Entspannung und keine Verbreitung von Druck oder Stress“. Durch das Feedback der Teams und auch vieler Zuschauer wissen wir, dass uns genau das wieder gelungen ist. Die Leute kommen gerne, weil der Spaß und das Zusammensein bei uns einfach im Vordergrund stehen.

Mit ein bisschen Verzögerung ging es um 16:30 Uhr zur Siegerehrung. Dank unserer großartigen Sponsoren konnten wir viele schöne Preise vergeben. Wenn unsere Teams glücklich nach Hause fahren und sich mit den Worten verabschieden „im nächsten Jahr kommen wir gerne wieder“, dann weiß man, dass sich all der Aufwand gelohnt hat.(Das Siegerteam "vom Glück getragen" hat Großes vor)

Wir waren mal wieder hin und weg von all der positiven Resonanz und was uns in diesem Jahr ganz besonders gefreut hat, dass so viele Zuschauer vor Ort waren. Viele Schwabenheimerinnen und Schwabenheimer haben mit ihren Kindern den Weg zu uns gefunden aber auch viele Fahrradgruppen haben spontan auf einen Zwischenstopp bei uns gehalten und den Tag genossen.

Was natürlich nicht fehlen darf, ist ein ganz großes Dankeschön an all unsere Unterstützer und Helfer. Ob im Vorder- oder Hintergrund, ohne freiwillige Hände ist so eine Veranstaltung einfach nicht zu leisten. Allem voran mal wieder ein großer Dank an unsere Freunde aus der Kegelabteilung. Die Jungs grillen einfach die besten Bratwürste und Steaks. Unsere beiden Abteilungen verbindet schon seit Jahren ein unsichtbares Band und ich hoffe, dass das noch auf Ewig so weitergeht.(Unsere Kegelfreunde)

Ein großer Dank geht an all unsere Abteilungsleiter, die uns reichlich mit Material bzw. ihren Sportgeräten ausgestattet haben, an alle Helfer die stundenlang auf der Strecke an den Stationen gesessen haben und unsere Teams durch die Aufgaben geführt haben, an Oliver Eckard und Markus Pfeiffer die uns beim Aufbau unterstützt haben, an Martin Luy der mal wieder grandiose Organisation rund um die Logistik geleistet hat, an Daniela Schütz die uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht und uns in allem bestärkt, an die Partner und Freunde des OrgaTeams und natürlich an das OrgaTeam selbst: Claudia Herrendoerfer, Martina Dick, Elisa Sieg, Anna-Lena Rohrbach und Jana Adam. Auch im dritten Jahr haben wir uns mal wieder übertroffen und bewiesen, dass wir es können. Ich bin stolz auf uns und unsere kleine Abteilung. Es ist erstaunlich, dass wir es mit unseren Möglichkeiten schaffen, so ein Event auf die Beine zu stellen.

Vor kurzer Zeit wurde mir gesagt, wenn man etwas zum dritten Mal macht, wird es zur Tradition. In diesem Sinne freue ich mich auf die Rallye im kommenden Jahr.

Liebe Grüße

Myriam Finkenauer

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